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Havatec-Standort in Nieuw-Vennep

CASE STUDY: Havatec

Ridder iQ ERP bei Havatec: Bessere Lagerverwaltung und Kapazitätsplanung für den Maschinenbau

Mit Ridder iQ hat Havatec die Warenwirtschaft besser im Griff, einen klareren Überblick über die Fertigung und Zugang zu verlässlichen Daten für eine effiziente Kapazitätsplanung – wichtige Grundlagen für einen schnell wachsenden Maschinenbauer in der Schnittblumenindustrie.

Über Havatec

Havatec ist ein niederländischer Maschinenbauer für Sortier-, Bündel- und Handlingmaschinen für die Schnittblumenindustrie. Vom neuen, großzügigeren Standort in Nieuw-Vennep aus beliefert das Unternehmen Kunden weltweit mit innovativen Systemen, die Mechanik, Software und Bildverarbeitung kombinieren.

Ein Beispiel ist die TulipStar, die Tulpen automatisch sortiert, prüft und bündelt. Sie ist mit einer selbst entwickelten Röntgenkamera ausgestattet, die die Tulpenköpfe zwischen den Blättern erkennt. Der Bau einer Serie von zwanzig TulipStars ist geplant – ein deutliches Zeichen für das Wachstum des Unternehmens und dafür, wie wichtig eine effiziente Fertigungssteuerung ist.

„Mit ECI Ridder iQ haben wir die Warenwirtschaft jetzt besser im Griff und erhalten die Daten für eine effiziente Kapazitätsplanung. Wir wissen jederzeit, was wir auf Lager haben, und müssen nicht mehr suchen.“

Die Herausforderungen

Durch das Wachstum wurde der bisherige Standort zu klein. Havatec entschied sich für den Umzug in ein größeres Gebäude mit einem großen, teilweise automatisierten Lager. Doch während die Räumlichkeiten auf weiteres Wachstum vorbereitet waren, reichten die vorhandenen Systeme nicht mehr aus.

Produktionsmanagement und Warenwirtschaft wurden noch weitgehend mit Excel- und Access-Dateien gesteuert. Informationen waren fragmentiert, schwer auffindbar und zeitaufwendig zu pflegen. Für ein Unternehmen mit komplexen Maschinen und wachsender Nachfrage erschwerte dies:

  • Eine genaue und aktuelle Transparenz über Lagerbestände
  • Eine effiziente Produktionsplanung über mehrere Maschinenkonzepte hinweg
  • Den einfachen Zugang der Mitarbeitenden zu den benötigten Informationen

Ein früherer Versuch, ERP einzuführen, war an fehlendem internem Rückhalt gescheitert. Um den nächsten Anlauf erfolgreich zu gestalten, holte Havatec Johan Immink als dedizierten Prozessmanager an Bord.

Havatec-Mitarbeiter am Schreibtisch
„Die Warenwirtschaft war ein zentraler Treiber, und für das Produktionsmanagement wurden zusätzliche Werkzeuge benötigt. Man arbeitete noch mit Excel und Access – ein neues System war erforderlich, und das war ERP.“

So unterstützt Ridder iQ Havatec

Nach einer fundierten Auswahl entschied sich Havatec für Ridder iQ als neues ERP-System. Mit mehr als 3.000 Kunden in der Fertigungsindustrie passte ECI mit Ridder iQ am besten zu den Anforderungen von Havatec.

Von Excel zu einer integrierten Arbeitsweise

Gemeinsam mit den Beratern von ECI führte Havatec Ridder iQ als zentrales System für Aufträge, Lagerbestände und Shopfloor-Daten ein. Nach dem Go-live war klar: Bestellungen laufen künftig ausschließlich über Ridder iQ. Dies war ein wichtiger Schritt weg von der bisherigen, tabellenbasierten Arbeitsweise.

Ridder product square

Havatec profitiert heute von:

  • Besser organisierter Warenwirtschaft durch die Anbindung von Ridder iQ an das Warehouse-Management-System
  • Transparenz über Lagerbestände, sodass Teams jederzeit wissen, was verfügbar ist, und nicht mehr nach Komponenten suchen müssen
  • Einem klaren Überblick über die laufende Fertigung, basierend auf aktuellen Shopfloor-Daten statt auf verstreuten Dateien
  • Weniger internen Rückfragen, weil Informationen für Mitarbeitende strukturiert und zentral verfügbar sind

Für die Standardmaschinenkonzepte hat das Engineering die Stücklisten in ein Produktdatenmanagement-System übertragen, das mit Ridder iQ verbunden ist. Ältere Projekte bleiben über Excel-Dateien zugänglich, während die operativen Prozesse heute über ERP gesteuert werden.

Havatec-Mitarbeiter schauen auf einen Computerbildschirm

Daten für eine effiziente Kapazitätsplanung

Havatec nutzt täglich die Shopfloor-Funktionalität von Ridder iQ und arbeitet gezielt auf eine vollständige Kapazitätsplanung direkt aus dem ERP-System hin. Zeit- und Fertigungsdaten werden bereits in Ridder iQ erfasst. Damit verfügt Havatec über die Grundlage, seine Planung weiter zu optimieren und die Kontrolle über wachsende Fertigungsvolumina zu verbessern.

Customer success story havatec 01
„Auch wenn wir noch nicht sehr lange mit ERP arbeiten, merken wir die Vorteile deutlich. Die Warenwirtschaft ist jetzt besser organisiert, wir sehen genau, was in der Fertigung gerade läuft, und die Zahl der Rückfragen ist deutlich gesunken.“

Warum fiel die Wahl von Havatec auf Ridder iQ?

Entwickelt für Maschinenbauer wie Havatec

Havatec arbeitet mit rund zehn Maschinenkonzepten als Standard, die je nach Kundenanforderung angepasst werden. Blech- und Rohrteile werden jeweils kundenspezifisch bestellt, während viele Komponenten auf Lager liegen. Im Austausch mit dem Sales Consultant von ECI wurde deutlich, dass Havatec im Kern lagerbestandsgesteuert arbeitet – und dass Ridder iQ sehr gut zu diesem Modell passt.

Ein bewährter Blaupausen-Ansatz

Vor der Entscheidung für die Implementierung erstellte ECI gemeinsam mit Havatec eine Blaupause auf Grundlage der Anforderungen des Unternehmens. Die Beraterin von ECI überführte die internen Wünsche in ein klares Konzept und besprach dieses mit den Key-Usern aller Abteilungen. Wäre dadurch kein interner Rückhalt entstanden, hätte Havatec den Prozess beenden können. Stattdessen sorgte die Blaupause für Akzeptanz und eine gemeinsame Vision.

Warenwirtschaft

Die Warenwirtschaft war ein zentraler Grund für die Einführung eines ERP-Systems – und Ridder iQ hat diese Anforderung erfüllt. Durch die Integration mit dem Warehouse-Management-System verfügt Havatec heute über verlässliche Lagerdaten, verbringt weniger Zeit mit der Suche nach Artikeln und erhält einen besseren Einblick in Materialflüsse.

Zentrale Plattform

Mit Ridder iQ Shopfloor erhält Havatec einen direkten Überblick über die laufende Fertigung. Dies schafft eine engere Verbindung zwischen Planung und Ausführung und bildet die Grundlage für eine weiterentwickelte Kapazitätsplanung über Produktlinien wie die TulipStar hinweg.

Praxisnahe Begleitung und Branchenkenntnis

Die ECI-Berater, darunter Business Consultant Daan van den Born und sein Kollege Ferry de Graaf, haben Ridder iQ effizient und pragmatisch eingeführt. Ihre Erfahrung mit Fertigungsunternehmen half Havatec dabei, zügig von der Konzeptphase zu konkretem Mehrwert im Arbeitsalltag zu gelangen.

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