Ridder iQ bei SYMACH: Dreifaches Auftragsvolumen bei gleich großer Verwaltung
Mit Ridder iQ steigert SYMACH die Produktivität seiner schnell wachsenden Fertigung, ohne zusätzliches Verwaltungspersonal einstellen zu müssen. Automatisierte Workflows, die Integration von PDM und ERP sowie mobile Serviceinformationen sorgen für effizientere Prozesse und eine bessere Unterstützung der Mitarbeitenden.
Über SYMACH
SYMACH ist Hersteller von Palettiermaschinen und Sackfüllmaschinen für unterschiedliche Branchen – von der Landwirtschaft über Tierfutter bis hin zur Food- und Non-Food-Industrie. Das Unternehmen entwickelt modulare Systeme, die individuell an die Anforderungen jedes Kunden angepasst werden.
Für verschiedene Anwendungen stehen Module in mehreren Breiten und Längen zur Verfügung. Da die Systeme weltweit eingesetzt werden, berücksichtigt SYMACH zudem unterschiedliche Zertifizierungen und lokale Anforderungen. Die Basis der Maschinen ist dabei immer gleich; die endgültige Ausführung ergibt sich aus der Anwendung und den Kundenanforderungen.
„Da wir Workflows selbst einrichten können, steigern wir unsere Produktivität enorm.“
Die Herausforderung: Produktivität steigern trotz starkem Wachstum
Als SYMACH auf ECI Ridder iQ umstellte, war eine hohe Benutzerfreundlichkeit entscheidend, damit die Mitarbeitenden schnell produktiv arbeiten konnten.
Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Innerhalb von acht Jahren hat sich die Belegschaft verdreifacht. Einkauf, Vertrieb, Buchhaltung und andere administrative Aufgaben werden jedoch weiterhin von der gleichen Anzahl Mitarbeitender in der Verwaltung erledigt.
Um dieses Wachstum bewältigen zu können, benötigte SYMACH eine ERP-Software, die wiederkehrende Aufgaben automatisiert, die Datenqualität unterstützt und Mitarbeitenden einen schnellen Zugriff auf die benötigten Informationen ermöglicht.
„Viele Aufgaben lassen sich automatisieren, zum Beispiel die Prüfung eingegebener Daten. Das spart viel Zeit und hilft uns, Personalkosten zu reduzieren.“
So unterstützt Ridder iQ SYMACH
Mit Ridder iQ kann SYMACH Workflows selbst einrichten und damit die Produktivität steigern. Viele Aufgaben lassen sich automatisieren, beispielsweise die Prüfung eingegebener Daten. Das spart Zeit, reduziert manuelle Arbeit und hilft dem Unternehmen, Personalkosten zu senken.
Automatisierte Übertragung von Artikelnummern
Wenn ein Konstrukteur ein Produkt konstruiert, verknüpft er im PDM-System die Artikelnummern aller benötigten Komponenten. Das kann ein neues Teil sein, das der Konstrukteur selbst entwickelt hat, oder beispielsweise ein Elektromotor eines externen Lieferanten.
Diese Daten werden per Knopfdruck aus dem PDM-System in Ridder iQ übertragen. Die Einkäufer verfügen dadurch sofort über die Informationen, die sie für die Beschaffung der benötigten Artikel brauchen. Die ERP-Software erhöht somit die Effizienz der Mitarbeitenden.
Serviceinformationen in Echtzeit
Ridder iQ ist mit einer Service-App integriert. Diese App gibt den Servicemonteuren über ein Tablet Zugriff auf alle relevanten Kundeninformationen, beispielsweise auf früher ausgeführte Arbeiten oder Daten von Ansprechpartnern.
Informationen müssen nicht mehr physisch übergeben werden und lassen sich auch aus der Ferne in Echtzeit bereitstellen. Außerdem kann der Servicemonteur in der App direkt erfassen, welche Artikel bei einem Einsatz verwendet wurden. Diese Angaben werden anschließend in Ridder iQ verarbeitet.
Reibungslose Implementierung durch Einbindung aller Abteilungen
Mehrere Partner, mit denen SYMACH zusammenarbeitet, nutzen Ridder iQ bereits seit Längerem. Dadurch hatte Patrick Gijsel im Vorfeld ein gutes Bild davon, wie die Implementierung abläuft.
Verschiedene Partner berichteten von Herausforderungen, weil eigene Mitarbeitende zu wenig einbezogen waren. SYMACH entschied sich deshalb bewusst dafür, aus jeder Abteilung mindestens eine Person in die Implementierung einzubinden. So konnten spezifische Anforderungen der Fachbereiche direkt berücksichtigt werden.
Während der Einführung wurde Ridder iQ parallel zum bestehenden ERP-Paket implementiert, sodass beide Systeme eine Zeit lang nebeneinander liefen. Alle Daten, die SYMACH in dieser Phase im alten ERP-Paket erfasste, wurden von ECI Software Solutions in das neue Paket übernommen.
Als klar war, dass das neue ERP-Paket einwandfrei funktioniert, stellte SYMACH vollständig auf Ridder iQ um. Diese Vorgehensweise war für das Unternehmen optimal, da die ERP-Software für die Betriebsabläufe von entscheidender Bedeutung ist.
„Früher mussten die Artikelnummern aller Produkte manuell im ERP-Paket erfasst werden – das war zeitaufwendig und fehleranfällig.“
Symach profitiert heute von:
- Höhere Produktivität durch automatisierte Workflows und Datenprüfungen, sodass SYMACH ein dreifaches Auftragsvolumen ohne zusätzliches Verwaltungspersonal bewältigen kann
- Weniger manuelle Dateneingabe durch die Anbindung des PDM-Systems an Ridder iQ, über die Artikelnummern und Komponentendaten automatisch übertragen werden
- Schnellere Beschaffung, weil Einkäufer direkt auf aktuelle Artikel- und Komponentendaten zugreifen können
- Bessere Serviceprozesse durch Echtzeit-Zugriff auf Kunden-, Kontakt- und Einsatzinformationen über die integrierte Service-App
Für die Konstruktion werden Artikelnummern und Stücklisten im PDM-System verwaltet und anschließend per Knopfdruck an Ridder iQ® übergeben. Dadurch stehen dem Einkauf die benötigten Informationen unmittelbar zur Verfügung. Gleichzeitig können Servicemonteure verwendete Artikel direkt über ihr Tablet erfassen, sodass diese Daten automatisch im ERP-System verarbeitet werden.
Daten für eine effiziente Kapazitätsplanung
Havatec nutzt täglich die Shopfloor-Funktionalität von Ridder iQ und arbeitet gezielt auf eine vollständige Kapazitätsplanung direkt aus dem ERP-System hin. Zeit- und Fertigungsdaten werden bereits in Ridder iQ erfasst. Damit verfügt Havatec über die Grundlage, seine Planung weiter zu optimieren und die Kontrolle über wachsende Fertigungsvolumina zu verbessern.