Von Rohstoffen und Bauteilen bis hin zu Maschinen und Fertigprodukten – die Verwaltung Ihres Lagerbestands kann sich oft wie ein Drahtseilakt anfühlen.
Sie benötigen Transparenz über alles, bis hin zu den kleinsten Komponenten (einschließlich aller Größen- und Farbvarianten). Waren werden schnell umgeschlagen, Produktionspläne sind eng getaktet und Kundenanforderungen können sich von einem Moment auf den anderen ändern. Eine manuelle Bestandsverwaltung führt früher oder später zu Problemen, insbesondere wenn Ihr Unternehmen wächst und Ihre Abläufe immer komplexer werden. Lieferengpässe können zu Verzögerungen, Umsatzverlusten und unzufriedenen Kunden führen – doch Überbestände können Ihren Cashflow belasten und Ihre Margen schmälern, insbesondere wenn sich diese Bestände nur schwer absetzen lassen.
Unsicherheiten in der Lieferkette haben diese Herausforderung in den vergangenen Jahren weiter verschärft. Geopolitische Spannungen, Störungen internationaler Handelswege sowie Engpässe bei Bauteilen und Materialien können Verfügbarkeiten und Lieferzeiten beeinträchtigen. Deshalb setzen immer mehr Fertigungsunternehmen auf Cloud-ERP-Software, um ihre Lagerbestände in Echtzeit zu steuern. Sie ersetzen veraltete Software und Excel-Listen, sparen Zeit und reduzieren das Risiko menschlicher Fehler. Denn bereits eine fehlerhafte Eingabe kann dazu führen, dass zu viel oder zu wenig Material bestellt wird.
Wie kann ein ERP-System helfen?
Das Gute an einem ERP-System ist, dass Sie einen vollständigen Überblick über Ihren Lagerbestand haben – einschließlich der Art und des Standorts der Bestände. Ridder iQ von ECI optimiert den gesamten Prozess durch Echtzeit-Nachverfolgung und automatisierte Bestellungen, um Aufgaben zu beschleunigen und das Fehlerrisiko zu verringern. Im Folgenden finden Sie nur fünf Beispiele dafür, wie die Software Ihr Unternehmen unterstützen kann.
Fünf Möglichkeiten, ein ERP-System für die Bestandsverwaltung zu nutzen
Bestandsverfolgung in Echtzeit
ERP-Systeme bieten Echtzeit-Transparenz über die Lagerbestände in Ihrem Werk oder an Ihren Standorten und helfen Ihnen so, Überbestände oder Fehlbestände zu vermeiden. Mit einem klaren Überblick über Ihren Lagerbestand kommt es weder zu unerwarteten Engpässen – die die Produktion verzögern könnten – noch zu kostspieligen Überbeständen. Die Echtzeit-Verfolgung hilft Ihnen zudem dabei, KPIs wie „Termintreue“ , „Lieferfähigkeit“ und die Einhaltung des Produktionsplans zu überwachen.
Ridder iQ umfasst eine Kalkulations- und Stücklistenfunktion (BOM), mit der Sie alle Materialien und Komponenten zuverlässig erfassen können. Sie können Mengen, Kosten, Beschreibungen, Lieferanteninformationen und mehr einsehen – und den Fortschritt genau im Blick behalten, indem Sie Ihre Vor- und Nachkalkulationen genau überwachen.
Automatisierte Bestellung
Ihr ERP-System sollte es Ihnen ermöglichen, einen Mindestbestandswert festzulegen, sodass der Lagerbestand automatisch nachbestellt wird, sobald er ein bestimmtes Niveau erreicht, und Sie über ein Warnsystem darüber informiert werden. Dies ist effizienter als die manuelle Nachbestellung von Lagerbeständen und erspart Ihnen den Stress und die Kosten von Last-Minute-Bestellungen. Das System verfolgt zudem Lieferungen und benachrichtigt Sie, wenn ein Lieferant in Verzug ist, sodass Sie nachhaken können, um Engpässe zu vermeiden.
Ridder iQ verfügt über eine Funktion zur Arbeitsvorbereitung, mit der Sie den Überblick über den gesamten Lagerbestand und die Bearbeitung behalten können. Damit lassen sich Berichte wie Bestellformulare und Lieferscheine automatisch erstellen, was Zeit spart und Ihnen hilft, einen Prüfpfad zu führen.
Traceability
Ein modernes ERP-System ist für die Traceability unverzichtbar. Ihr Team muss in der Lage sein, Materialien nachzuverfolgen und zu finden, ohne stundenlang danach suchen zu müssen. Produkte oder Komponenten lassen sich im System leicht anhand der Serien- oder Chargennummer identifizieren, sodass Sie etwaige Rückfragen oder Rückrufe bewältigen können. Mit einem Traceability-Modul können Sie zudem zertifizierte Materialien und Zertifikate korrekt und einfach verwalten sowie Lieferungen falscher Produkte stoppen.
Bedarfsplanung
Da Vertriebs-, Produktions- und Lieferantendaten in einem ERP-System gespeichert sind, ist die Nachfrageprognose einfacher und genauer. Anhand historischer Daten und aktueller Markttrends können Sie fundierte Prognosen erstellen und so Überbestände vermeiden.
Zusammenarbeit
Teams in Ihrem gesamten Unternehmen benötigen möglicherweise Zugriff auf Bestandsdaten in Echtzeit. So muss beispielsweise die Finanzabteilung stets den Überblick darüber haben, wie viel ausgegeben und in Rechnung gestellt wurde, während Vertriebsteams die Erwartungen der Kunden besser steuern können, wenn sie genau wissen, was auf Lager ist. Ein ERP-System zentralisiert die Daten, sodass alle berechtigten Nutzer Bestände, Bestellungen oder Umsätze auf einen Blick einsehen können. Dank eines einzigen aktuellen Datensatzes verfügen alle Teams über eine einheitliche Informationsgrundlage für ihre Entscheidungen, und das Risiko, dass wichtige Informationen in E-Mail-Ketten verloren gehen, wird verringert.
Ridder iQ von ECI vereinfacht und automatisiert die Bestandsverwaltung und ermöglicht es Ihnen, verschiedene Märkte zu erschließen oder neue Aufträge anzunehmen. Dank genauerer Nachfrageprognosen und Transparenz im Bestand gehen Sie nie das Risiko von Lieferengpässen ein und können Liquidität freisetzen.